
Ein Blick in die Japandi-Wohnung aus den 30er Jahren
Wir reisen in den Osten der Niederlande und treten in das wunderschön renovierte Haus aus den 1930er-Jahren von Thijn und Ellenoor ein. Ihr Interieur ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man ein authentisches Haus in ein warmes Japandi-Interieur verwandeln kann: minimalistisch, ruhig und mit Liebe zum Detail.
Von Marktplaats (online Verkaufsplattform) zum Traumhaus
Vor zwei Jahren stieß Thijn über Marktplaats auf dieses besondere Haus aus den 1930er-Jahren. „Eigentlich waren wir auf der Suche nach einer Mietwohnung“, erzählt Ellenoor lachend. Ihr Schwiegervater hatte das Haus online entdeckt. Es stellte sich als echtes Renovierungsobjekt heraus, das einst einem Investor gehörte. Ellenoor steckte noch mitten im Studium und ihr Freund hatte gerade erst angefangen zu arbeiten – vom Timing her also nicht ideal. Doch kurze Zeit später erlebte sie eine große Überraschung: Ihr Freund hatte das Haus gekauft, ohne dass sie davon wusste. „Anfangs dachte ich wirklich: Was ist das? Aber am Ende sind wir so froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben.

Die Renovierung des Hauses aus den 1930er-Jahren war intensiv. Der Boden musste ausgeglichen werden, oben wurde ein neues Badezimmer eingebaut und das Erdgeschoss wurde komplett neu gestaltet. Mit Blick auf Nachhaltigkeit und Komfort machten sie daraus ihr ideales Erstwohnsitzhaus.
Japandi-Stil: Ruhe
Ellenoor konnte die Einrichtung ganz nach ihrem Geschmack gestalten. Sie beschreibt ihren Wohnstil als Japandi-Interieur mit Wabi-Sabi-Einflüssen: viele Beigetöne, natürliche Materialien und dezente Kontraste.
"Für mich geht's um Ruhe. Wenn man verschiedene Materialien wie Holz, Leinen und Keramik kombiniert, entsteht eine warme Atmosphäre, ohne dass es zu voll wirkt."
Das Japandi-Wohnzimmer ist das Herzstück der Wohnung. Das Sofa Moa von By SIDDE in der Farbe Sesam Beige war der Ausgangspunkt für den Rest der Einrichtung. Sie lieben es, zu faulenzen, daher passte ein großes, niedriges Design perfekt zu ihrem Stil.
Minimalistische Basis
Auch wenn ihr Interieur minimalistisch aussieht, stecken in den Details viele persönliche Geschichten. Ellenoor und ihr Freund sind echte Weinliebhaber, deshalb hat ein stylisches Weinregal einen coolen Platz bekommen. Außerdem sammelt Ellenoor auf ihren Auslandsreisen Keramik, die sie sorgfältig in der Küche ausstellt. So bekommt jede Ecke eine Bedeutung und die Japandi-Basis bleibt warm und persönlich.
Tipps für Häuser aus den 30er Jahren
Die Basis des Hauses steht, aber es entwickelt sich ständig weiter. Bald gibt's neue Fliesen in der Küche und ein Kunstwerk über dem Sofa. Ellenoor holt sich Inspiration von Instagram und Pinterest, wo sie stundenlang scrollen kann. Ihr Tipp für alle, die auch einen Japandi-Stil in einem Haus aus den 30er Jahren schaffen wollen: „Man muss keine knalligen Farben verwenden, um Wärme zu schaffen. Spiel mit Materialien und spar für zeitlose Stücke, die dir wirklich gefallen. So schaffst du dir langsam aber sicher ein Interieur, das zu dir passt.“
Instagram: @japandi.in.eansk
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